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„Grüngitter-Projekt“ ohne die Brückenauer Rhönallianz

01.03.2018

Das geplante Naturschschutz-Großprojekt „Grüngitter“ des Landkreises Bad Kissingen, das sich mit dem Verlust der Biodiversität beschäftigt und dem aktuellen Rückgang von Insek-ten entgegenwirken soll, findet ohne aktive Beteiligung der acht Gemeinden der Brückenauer Rhönallianz statt. Dabei werden die Ziele des Projektes ausdrücklich begrüßt und auch unterstützt.

Die Gründe, sich nicht als Akteur zu beteiligen, liegen in der Besonderheit der Landschaft und hier vorzufindenden Landwirtschaft mit einem sehr hohen Grünlandanteil.

 

So berichtete Edgar Thomas, Obmann der Landwirte im Landkreis, auf der letzten Lenkungsgruppensitzung der Rhönallianz, dass in diesem Gebiet  bereits viele Maßnahmen im Rahmen von entsprechenden Programmen, wie dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) und dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP), umgesetzt werden.

Die Bürgermeister der acht Gemeinden haben einstimmig beschlossen, das Bewusstsein für das Thema Artenvielfalt und Insekten mit eigenen Maßnahmen zu fördern und so auch indirekt das Grüngitter-Projekt zu unterstützen. In einem ersten Schritt sollen alle Beteiligten und Interessierten die Möglichkeit erhalten sich zu informieren.

 

Hierzu findet am Mo. 26. März um 19:00 Uhr in der Georgi-Kurhalle Bad Brückenau ein Fachvortrag mit dem Titel „Biodiversität, Anlage von Blühflächen und Landschaftsgestal-tung“ statt. Dieser wird gehalten von Kornelia Marzini von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Der Vortrag richtet sich an Landwirte, Gar-tenbauvereine und Imker, aber auch an die Besitzer von Privatgärten. Die Teilnahme ist kostenfrei.