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Sondersitzung "Abwasser- und Klärschlammkonzept"

14.05.2018

Im Oberen Sinntal müssen die drei Kläranlagen in Wildflecken, Oberbach und Riedenberg komplatt erneuert werden. Seit einiger Zeit gibt es die Idee, die Gemeinden mit Abwasserleitungen direkt an die Kläranlage Trübenbrunn anzuschließen und damit einen möglichst einleitungsfreien oberen Flußlauf zu erhalten. Diese Lösung stellt ökologisch die sinnvollste Lösung dar wird aber voraussichtlich wirtschaftlich deutlich teurer als der Ersatz-Neubau von bestehenden Kläranlagen.

 

Rechtfertigt die besondere Lage im Biosphärenreservat Rhön ein eigenes Modellprojekt und wie lässt sich der Wert der Umwelt bemessen? Dies waren die grundsätzlichen Fragen der Sondersitzung, zu der politische Mandatsträger, Fachbehörden und Verbände geladen wurden.

 

Da die Sitzung in erster Linie dem gegenseitigen Informationsuastausch diente, wurden keine konkreten Maßnahmen beschlossen. Die teilnehmenden Abgeodneten sicherten jedoch zu, sich nach geeigneten Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene zu erkundigen. Voraussetzung für einen Erfolg sei aber in jedem Fall "ein klarer gemeinsamer politischer Wille der Gemeinden sowie eine eindeutige Herausarbeitung der angestrebten Ziele", so Sandro Kirchner (MdL).

 

Als nächster Schritt wird eine vertiefende Kostenberechnung abgeschlossen. Mit dieser wird die Rhönallianz dann an an das bayerische Umweltministerium herantreten um die Möglichkeiten von Sonderförderung zu erfragen.