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Abgeschschossene Projekte

Hier finden Sie Informationen zu bereits fertig bearbeiteten Projekten.

Sofern dazu schriftliche Ergebnisse vorliegen können Sie diese downloaden.

 


Abwasserstudie

Zu den grundlegenden Aufgaben der Daseinsvorsorge gehören auch der Umweltschutz und die damit verbundene Abwasserbeseitigung. Fragen der Abwasserreinigung selbst, der Klärschlammbeseitigung, des Energieverbrauchs der Anlagen und der erreichbaren Gewässergüte können dabei nur im gemeinsamen Kontext bewertet werden.

 

Aufgabe des interkommunalen Abwasserkonzeptes ist es, in Form einer Studie durch den Vergleich von Varianten unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit eine zukunftsweisende Lösung für die Abwasserbeseitigung und die Klärschlammentsorgung im Gesamtgebiet der Allianz zu erarbeiten.

 

Hierbei waren auch die Möglichkeiten eventueller Zusammenschlüsse im Bereich der Abwasserreinigung und/oder der Klärschlammbeseitigung zu untersuchen.

 

Somit wurden diese 3 wesentlichen Fragstellungen beantwortet:

• Ist ein Zusammenschluss von Kläranlagen über Abwasserleitungen (besonders im oberen Sinntal) sinnvoll?

• Gibt es für die Kommunen eine sinnvolle und zukunftssichere Zusammenarbeit bei der Verwertung von Klärschlamm?

• Wie ist der aktuelle Zustand aller Kläranlagen in den Gemeinden und welche Verbesserungsvorschläge beim Betrieb gibt es?

 

Die Studie wurde begleitet von den Fachbehörden Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt Bad Kissingen.

 

Die gesamte Studie wird in Kürze hier veröffentlicht.

Projekt Abwasser


Innenentwicklungsstudie

Als Grundlage für weitere Maßnahmen der Innenentwicklung wurde im März 2016 das Stadtplanungsbüro Schirmer aus Würzburg nach dem Gewinn eines Angebotswettbewerbes mit der Erstellung der Studie beauftragt.

 

Die wesentlichen Teile der Studie waren eine auf den Erkenntnissen des ILEK aufbauende Bestandaufnahme, das Erkennen und Entwickeln von Potentialen und die Erarbeitung von komkreten Maßnahmen mit Bürgerbeteiligung.

 

Ein wesentlicher Teil der Aufgabe bestand in der Definition von "Daseinsvorsorgegebieten" in 24 Ortsteilen der Allianz. Diese Gebiete sind Voraussetzung für Fördermaßnahmen der Regierung und des Amtes der Ländlichen Entwicklung.

 

Die komplette Stundie finden Sie hier in Kürze zum Download.

Projekt.Werkstatt


Capio Franz von Prümmer Klinik und die Rhönallianz führen die SOS-Dose ein

In einem Notfall zählt nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes jede Minute. Ist der Patient nicht ansprechbar und auch niemand anwesend, der Auskunft geben kann verstreicht wertvolle Zeit für wichtige Informationen für die Helfer: Welche Vorerkrankungen hat ein Patient? Gibt es besondere Unverträglichkeiten und wer ist zuerst zu benachrichtigen und kann Auskunft geben?

 

Die Idee, Helfern mit einer SOS-Dose schnellen Zugriff auf diese Informationen zu geben, stammt ursprünglich von LIONS aus Großbritannien und Irland. Über den Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe ist sie nach Deutschland gekommen.

Die Rettungsdose ist 12 cm groß und mit rotem Deckel und rotem Logo auffallend gestaltet. Über das Vorhandensein der Dose werden die Retter über einen kleinen Aufkleber an der Innenseite der Haustür informiert. Und um die Suche nach den Informationen abzukürzen kommt die Dose einfach in den Kühlschrank. Dieser Aufbewahrungsort hat sich bewährt, da er in jeder Wohnung vorhanden ist einfach gefunden werden kann.

 

Sabine Hein, Verwaltungsdirektorin der Capio Franz von Prümmer Klinik in Bad Brückenau, war sofort begeistert von der Einfachheit und dem besonderen Nutzen der Idee der Rettungsdose. Und so kommt diese jetzt erstmals auch nach Bayern in das Gebiet der Brückenauer Rhönallianz. Die Dosen wurden beim Lions Club Schloss Philippsruhe gekauft und werden interessierten Bürgern zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt. Abgeholt werden können die SOS-Dosen direkt in der Capio-Klinik. Um die umliegenden Gemeinden der Brückenauer Rhönallianz mit einzubeziehen, werden auch den Rathäusern in Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra, Wildflecken und Zeitlofs Kontingente zur Abholung durch die Bürger zur Verfügung gestellt.

Projekt Rettungsdose


Einkaufs-Unterstützung für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs

Die Brückenauer Rhönallianz hat in Kooperation mit dem EDEKA Rhön-Center Mahlmeister die Einrichtung eines regelmäßigen Fahrdienstes zum Einkaufen in das EDEKA Rhön-Center Bad Brückenau angeboten.

 

Dieser Fahrdienst sollte sich an Menschen mit eingeschränkter Mobilität richten, die

•    kein Auto haben oder nicht mehr selbst fahren wollen

•     nur noch eingeschränkt selbst fahren (z.B. in Begleitung oder bei guten Witterungsbedingungen)

•    Hilfe beim Einkaufen selbst, oder dem Tragen von schweren Einkäufen benötigen

 

Da die Nachfrage, dieses Angebot in Anspruch nehmen zu wollen zu gering war, wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

Projekt.Einkauf


Jugendrat in Geroda gegründet

Sich mit der eigenen Gemeinde identifizieren und mitgestalten. Das waren die Motive für 36 junge Leute die sich im Gemeindehaus Platz versammelten. Aus Ihren Reihen wählten sie 9 Verteter/innen für den ersten Jugendrat in Geroda. Dieser bringt Vorschläge in den Gemeinderat ein und betreut auch die Umsetzung von Maßnahmen.

 

Angestoßen wurde die Wahl des Jugendrates vom Projekt "Demografie" des Landkreises Bad Kissingen. Für die Rhönallianz war Geroda die erste Modellgemeinde. Wildflecken und Bad Brückenau haben zwischzeitlich ebenfalls Jugendprojekte ins Leben gerufen.

Projekt Jugendrat


Entwidmung der Bahntrasse im Sinntal

Seit 1988 fand auf der Trasse der Sinntalbahn von Jossa nach Wildflecken kein Personenbeförderungsverkehr mehr statt. Zahlreiche Aktivierungsversuche und –versprechen blieben bisher erfolglos, so dass die Strecke zwischenzeitlich stark zugewachsen und überwuchert wurde. Bereits im Februar 2007 gab Landrat Thomas Bold den Startschuss zur Projektierung eines Geh- und Radweges auf der Bahntrasse. Unterbrochen wurden die Bestrebungen zum Umbau in einen Geh- und Radweg durch potentielle Bahnbetreiber, die aber nie ihre Absichten zur Wiederaufnahme des Bahnbetriebs umsetzen konnten. Diese potentiellen Betreiber verwiesen in Ihren Konzeptvorstellungen immer auch auf die Unterstützung durch staatliche Fördermittel in erheblicher Höhe. Dennoch waren alle Konzepte anscheinend wirtschaftlich nicht tragbar. Den Gemeinden wurde in den vergangenen Jahren zur Wirtschaftlichkeit eines Bahnbetriebes keine einzige belastbare Prognose vorgestellt.

 

In allen betroffenen Orten der Allianz verhinderte die Trasse Entwicklungsmöglichkeiten. Daher haben die vier Gemeinden des Sinntals, unterstützt von den anderen Gemeinden sich gemeinsam aktiv auf allen Ebenen für die Entwidmung der Strecke eingesetzt. Das dies in einem Zeitraum von ca. 1 Jahr erfolgt ist, ist als großer Erfolg der Zusammenarbeit zu werten.

Projekt Bahntrasse